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Donnerstag, 6. Februar 2014

Lang, lang ist's her...

Okee... wir haben mittlerweile 2014 und ich habe eine gefühlte Ewigkeit nichts mehr in mein Blog geschrieben. Erst kam (wie jedes Jahr) Weihnachten so super plötzlich, und dann will der Familiennachwuchs ja auch ein bisschen mit Mama und Papa spielen...

Aber seien wir ehrlich: das sind doch alles nur Ausreden! Das Blog ist einfach inmitten meines chaotischen Lebens untergegangen. Punkt.

Nun gut. Neues Jahr, neues Glück.

Vor ein paar Tagen hat mich eine Bekannte angefixt, indem sie mir hübsch dekorierte Planer gezeigt hat - unter decorating filofax findet man unzählige Beispiele - und die sind alle sooo hübsch! Jedenfalls hat mich das sofort an meiner kreativen Ader erwischt und ich musste unbedingt auch so etwas haben.

Also den alten Planer rausgesucht - ui, da ist ja noch 2011 drin! Wird wohl Zeit für ein neues Kalendarium. Diese kann man sich selbst ausdrucken oder fertig kaufen. Wer nicht so viel Zeit aufbringen möchte, kann fertige bunte Seiten von diversen Designern kaufen - ich habe mich allerdings für die günstige Alternative entschieden und erstmal ein fertiges vom Drogeriemarkt um die Ecke besorgt.

Da ich eher nicht der organisierte Kalendertyp bin, muss sich der Planer jetzt erstmal beweisen - und nächstes Jahr gebe ich dann vielleicht etwas mehr Geld aus. So jedoch habe ich das gesparte Geld in neue Sticker und Washi Tapes investiert und die ersten Februar-Tage damit verbracht, ein paar Kalenderseiten zu dekorieren.

Wenn man sich damit auch Zeit lässt und nicht zu viel auf einmal macht, guckt man auf jeden Fall öfter in den Kalender. Da ich persönlich nicht so viele Termine habe, ist mein Plan, nach und nach die FlyLady-Routinen in den Kalender zu integrieren. Für's erste habe ich mich dazu entschieden, die Essensplanung über den Kalender laufen zu lassen, denn gegessen wird täglich und folglich muss ich auch täglich in den Kalender schauen.

Da sich bei unserer Essensplanung aber ständig etwas ändert, musste ich mir etwas einfallen lassen. Diese kleinen, schmalen Haftnotizen kam mir da gerade recht. Wenn sich etwas ändert, kann ich das Essen einfach auf einen anderen Tag im Kalender kleben.

Planer KW 6

Außerdem trage ich den täglichen FlyLady Flugplan in den Kalender ein, damit ich weiß, was gerade im Haushalt ansteht. Noch ein Grund mehr, um täglich in den Kalender zu schauen - und zur Belohnung gibt es kleine Herzchen oder Sternchen in den Kalender :-))

Mittwoch, 7. November 2012

Papierkörbe

"Die Basis einer gesunden Ordnung ist ein großer Papierkorb." 
(Kurt Tucholsky)

Und vor allem sollte man ihn benutzen. Bei jedem Umzug habe ich mir gedacht, dass sich unglaubliche Mengen Papier in einem Haushalt ansammeln - und deswegen kämpfe ich tagtäglich gegen jeden noch so kleinen Schnipsel an.

Das Wichtigste ist, die Umschläge zu entfernen. Gerne lässt man ja den Umschlag mit dem Schreiben zusammen liegen - aber der muss gleich sofort weg, falls es nicht einer von den offiziellen gelben ist - aber auf denen ist auch laut und deutlich vermerkt, dass man sie nicht wegwerfen darf. (Ja, ich hatte auch schon die Ehre - dank meiner Versicherung...)

Dann hilft es natürlich auch, einen "Bitte keine Werbung"-Aufkleber am Briefkasten anzubringen - wir haben aber keinen. Also keinen Aufkleber. Mein Mann hat sonst total schlechte Laune, wenn Sonntag früh noch keine Prospekte da sind. Die sollten eigentlich Freitags, spätestens Samstags da sein, aber wir sind ja nicht so anspruchsvoll. Aber wehe, sie sind Sonntag nicht zum Frühstück da! (Da wir keine Zeitungsleser sind, müssen eben die Prospekte herhalten.)
Wenn der Austräger also nicht geschlampt hat, ist das auch gar kein Ding - nach dem Frühstück sind alle durchgeblättert und gleich ins Altpapier aussortiert. Ansonsten liegt so ein lästiger Stapel störend auf dem Esstisch, weil keiner Zeit dafür hat - und wegwerfen ohne reingucken geht ja mal gar nicht.

Kataloge sind auch so eine Quelle von potenziellem Müll. Ich liebe es ja, in den schönen, bunten Katalogen zu blättern - aber manchmal nehmen sie echt überhand. Da kommt der Halbjahres-Katalog, dann ein Saison-Katalog und eine Spezial-Auswahl zu besonderen Anlässen wie Weihnachten. Da hilft nur eins: Abbestellen. Oder eine rigorose Wegwerfpolitik. Diese abgespeckten Sonderkataloge müssen nach dem ersten Durchblättern das Haus wieder verlassen, nur die All-inclusive-Brocken dürfen bleiben und werden halbjährlich ersetzt. Außer der Ikea-Katalog, der darf ein ganzes Jahr bleiben.

Was mir mehr Schwierigkeiten macht, sind die Zeitschriften. Z.B. diese leckeren Rezepte - ganz schwer. Mir hilft da das Etappenwegwerfen. Erst wird die Zeitung gefleddert, und etwas später werden die ausgesuchten Rezepte noch einmal sortiert, bevor sie endgültig in den Rezepte-Sammelordner wandern. Denn auch wenn mir das schönste Foto das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt, heißt das nicht, dass ich dieses Rezept jemals kochen werden. Ergo ist es nur Ballast: weg damit!

Und was den restlichen Müll angeht: Jedes Zimmer sollte einen haben. Einen Papierkorb. Am besten mit Tüte. Und gleich drei in der Küche, für die Mülltrennung. Dann noch einen Korb für das Altglas. Einen in der Waschküche - für die Fusseln aus dem Trockner oder gelochte Socken. Einen im Wohnzimmer, für das Eispapier. Und einen im Bad - für alles, was nicht ins Klo gehört. Einer im Schlafzimmer, für die Rotzfahnen, die sich bei einer Erkältung exponentiell vermehren.

Jeder Papierkorb sorgt dafür, dass auch der Müll einen Platz bekommt - und verhindert so, dass er stattdessen da rumliegt, wo wir ihn nicht haben wollen. Jetzt müssten nur noch die Staubmäuse von selbst den Weg hinein finden...


Mittwoch, 24. Oktober 2012

Schwieger-Mittwoch

Mittwochs ist eigentlich immer ein sehr entspannter Tag.
Ich plan einfach nichts ein. Das lohnt sich auch gar nicht, denn seit wir ausgezogen sind, ist Mittwoch der Tag, an dem die Schwiegermutter für uns kochen darf. So Familienessen und so. Muss ja nicht immer Sonntags sein - und das würde ich auch nicht lange durchhalten, denn in der Familie meines Mannes gibt es Sonntags immer um Punkt 12 Essen - und zwar meistens den sprichwörtlichen Sonntagsbraten.

Nichts gegen Braten oder Fleisch im Allgemeinen, aber das bayerische Verständnis von "Essen" deckt sich eindeutig nicht mit meinem. Nicht umsonst habe ich ein paar Kilo zugelegt und kämpfe nun darum, die wieder los zu werden. Dank eigener Küche sollte das ja eigentlich kein Problem sein, aber ohne Sport wird ein Kohlenhydrat-Junkie wie ich seine Kilos nicht los. Immerhin halte ich mein Gewicht momentan, das ist schon mal als sehr positiv zu bewerten. (Vom BMI reden wir aber mal lieber nicht)

Jedenfalls stehen heute Fleischküchle auf dem Plan (bei uns hieß das "Frikadellen"). Und das heißt: Hackfleischklopse und sonst nichts. Vielleicht noch der obligatorische Kopfsalat, aber man braucht doch sonst keine Beilagen dazu... Lieber noch ein Pfund Hackfleisch mehr. Ja, da braucht man sich nicht zu wundern, wenn der Zeiger auf der Waage immer höher klettert. (Wobei - nach Schlank im Schlaf wäre das ein tolles Eiweiß-Abendessen...)

Geplant ist das Essen für 18 Uhr, aber ich bezweifle immer noch, dass es dazu kommt. Letztes Mal hat es sich auch auf 19 Uhr verschoben, weil um 18:30 der Spaziergang mit dem Hund auf dem Plan steht. Und wenn wir erst um 19 Uhr essen, dauert das immer eeewig, bis wir da wegkommen.

Also - nur um das klarzustellen - ich hab nix gegen meine Schwiegereltern oder gegen ein bisschen Rumsitzen und Quatschen - aber wenn ich dann erst wieder um halb zehn zuhause bin brauch ich haushaltstechnisch nichts mehr anzufangen. Da wird dann nämlich das Kind ins Bett gebracht und die Flaschen für morgens vorbereitet, Spülmaschine eingeschaltet und dann ist eh schon wieder Bettgehzeit für die Erwachsenen. Weniger wegen der späten Uhrzeit sondern weil das Kind so früh aufwacht...

Dienstag, 16. November 2010

Über Routinen und Ordnung (halten)

So 4 Wochen nach der Hochzeit haben wir (ich alleine war's nicht, ich gebe es zu) dann doch endlich mal das Wohnzimmer aufgeräumt. Natürlich hätte ich das auch in täglichen 15-Minuten-Dosen schaffen können, aber nachdem wir wirklich sämtliche Geschenke im Wohnzimmer abgestellt hatten, wussten wir schlicht nicht, wo wir für 15 Minuten überhaupt anfangen sollten. Zum Glück ist unser Wohnzimmer sehr klein, und da es als Afrika-Wohnzimmer schon so eingerichtet war, dass alles seinen Platz hatte, ging das Aufräumen sehr schnell. Im Endeffekt haben wir glaube ich zu zweit gerade mal 40 oder 45 Minuten gebraucht (inkl. staubsaugen), um wieder ein präsentables Wohnzimmer vorweisen zu können. Jetzt können wir uns immerhin schon wieder in einem Zimmer wohlfühlen.

Das Ordnung halten fällt einem ja auch viel leichter, wenn man zum einen nicht zu viel Kram hat, und zum anderen einmal eine Grundreinigung des Zimmers vorgenommen hat und vorher herumliegenden Gegenständen einen festen Platz zugewiesen hat. So wie mit Büchern, die alle ins Bücherregal gehören - oder wenigstens mal in die ungefähre Richtung des Regals bzw. in unser Wohnzimmer. Das schränkt den Suchbereich enorm ein! Ein (!) Buch auf dem Nachttisch darf natürlich gerne da liegen bleiben, wo es hingehört. Aber man weiß ja üblicherweise auch, woran man gerade liest.

Mit dem letzten Wochenende (und dem aufgeräumten Wohnzimmer) kehrte auch wieder meine Motivation zurück, die Monatscheckliste zu verwenden, um die schon wieder verlernt geglaubten Routinen zu entstauben und erneut anzuwenden. Mittlerweile sammeln sich schon wieder Haken und Herzchen auf der Liste, und es ist sehr befriedigend, wenn man sich am Ende des Tages ins Bett legen kann in dem Wissen, alle Punkte auf der Liste abgehakt zu haben.

Für heute steht mal wieder das Schlafzimmer auf dem Plan und staubsaugen. Letzteres hätte ich sowieso in Angriff genommen, aber ich denke, ich werde vorher die 15 Minuten Entrümpeln dazu nutzen, das Zimmer auf den Staubsauger vorzubereiten. So ganz traue ich den 15 Minuten / Tag ja nicht, mir wieder ein ordentliches Schlafzimmer zu zaubern, aber ich bemühe mich schon mal, nicht mehr Unordnung anzurichten. Dann kann es ja nur besser werden :-D

Dienstag, 7. September 2010

Home Blessing Hour: Alte Zeitungen

Ergebnis nach 10 min

Es war spät abends, mein Freund schon lange im Bett, als mir einfiel, dass ich mich noch gar nicht meinen 10 Minuten der "Home Blessing Hour" gewidmet hatte. Also musste mein lieber Freund darunter leiden, wie ich aus sämtlichen Verstecken ums Bett herum die alten Zeitungen heraussuchte, um sie fein säuberlich im Flur aufzustapeln. Aus Rücksicht auf ihn hatte ich mir keinen Timer gestellt, doch ich hatte mir irgendwie genau so viele Zeitungen bzw. Suchorte mit Zeitungen vorgenommen, dass nach ziemlich genau 10 Minuten der kleine Stapel zusammenkam (s. Bild). Ich war richtig stolz auf mich - und hatte ein klein wenig ein schlechtes Gewissen, weil ich erst so spät daran gedacht und dann auch noch meinen Freund aufgeweckt hatte.

Dafür aber haben wir mit der Aufräumaktion am nächsten Tag gleich weiter gemacht (so dass ich endlich einmal ganz regulär die 15 Minuten Entrümpeln abhaken konnte) und den Stapel noch einmal um die gleiche Höhe mit alten Zeitschriften und Katalogen erweitert.

Praktischerweise liegt der Punkt "Alte Zeitungen" auf dem Freitag, und am Samstag steht "Müll rausbringen" auf dem Plan. So stand der Stapel auch gar nicht erst lange in der Wohnung rum (womit ja zu rechnen gewesen wäre), sondern wurde in dem Zuge gleich entsorgt. Eigentlich ja erst einen Tag später, am Sonntag, aber das lag nur an dem scheußlichen Regen... ;-)

Dienstag, 31. August 2010

Neue Checkliste: September 2010

Checklist September 2010
Mit dem neuen Monat will ich nicht nur endlich mein Online-Tagebuch eröffnen, sondern auch gleich meine neue Checkliste vorstellen. Nach dem FLYLady-Prinzip arbeite ich mich mit Babyschritten durch den Tag, wobei momentan durch die Hochzeitsvorbereitungen und den Bau kaum an Routine zu denken ist. Aus diesem Grund versuche ich, mich auch mit Babyschritten dem FLYLady-System anzunähern, indem ich jeden Monat eine neue Gewohnheit hinzufüge und zu erlernen versuche. Im September kommt neu hinzu die "Weekly Home Blessing Hour", aufgeteilt auf die einzelnen Tage.