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Samstag, 20. August 2016

Sponsored Post: Spülmaschinen-Tabs

Seit letztem Jahr (ja ich weiß, es ist August ^^ ) bin ich noch einen Sponsored Post schuldig, d.h. ich habe mich bereit erklärt, mir kostenfrei zugesandte Produkte im Gegenzug für einen Blog-Artikel zu testen. In diesem Fall: Tabs für die Geschirrspülmaschine der Marke finish.

finish ist sicher jedem ein Begriff - das sind die Spülmaschinen-Tabs der höherpreisigen Kategorie. Auf neuen Geschirrspülern klebt auch gern ein Aufkleber mit dem Hinweis, dass diese Marke empfohlen wird - und ich bin ja so ein treudoofes Schaf und halte mich da dran - zumindest, so lange Garantie auf dem Gerät ist.

Allerdings hatte ich bisher einfach die Classic Tabs bzw. das Pulver gekauft - als günstigere Alternative. Die machen auch sauber! Und das Pulver kann man selber dosieren, und unterm Strich sind meistens mehr Anwendungen in der Pulver- als in der Tab-Packung enthalten.

Zum Testen habe ich natürlich die besten Produkte erhalten:

außerdem lagen im Paket noch


Um das Ganze auch ordentlich zu testen, wollte ich über mehrere Tage jeweils mit einer Sorte Tabs spülen - wurde aber (unwissentlich) von meinem Mann boykottiert, der immer wieder das Pulver in die Spülmaschine füllte. Ich habe mich dann immer gewundert, wo denn nun das vielversprochene bessere Spülergebnis blieb...

Irgendwann hatte ich dann auch meinen Mann so weit, und ich muss sagen: Ja, es gibt einen merklichen Unterschied zwischen der Classic-Reihe und den Alles-in-einem-Quantum-Tabs. Bei schweren und hartnäckigen Verschmutzungen sind die Alles in 1 bzw. Quantum-Tabs besser. Nach einem Spülgang mit den Quantum-Tabs fühlt sich das Geschirr sogar sauberer an!

Zwischen den Alles in 1 und den Quantum-Tabs selbst konnten wir keinen großen Unterschied feststellen - außer, dass es die Quantum-Tabs auch in Zitrone gibt. Und von denen ist mein Mann ja so begeistert, dass er nur noch die kauft! Danach riecht die Spülmaschine einfach frischer - ohne extra Spülmaschinen-Deo (von denen halte ich ja nix, sondern mache lieber das Sieb im Abfluss sauber oder scheuer die Dichtungskanten, dann mieft auch nix). 

Zum Test-Zeitpunkt gab es die Alles in 1-Tabs noch einzeln verpackt; mittlerweile informiert die finish-Webseite darüber, dass auch diese Tabs mit einer selbst-auflösenden-Folie umhüllt sind, so dass der zusätzliche Müll entfällt. Juhu! Großes Lob von mir dafür! 

An der Packungsgröße könnte man jedoch noch arbeiten - je toller die Tabs, umso weniger sind in der Packung drin, und für mich als Hausfrau wäre es echt von Vorteil, wenn eine Packung wenigstens für einen Monat reichen würde. 32 Tabs fände ich z.B. toll als feste "Monatsgröße". 

Der Klarspüler konnte bei mir nicht richtig getestet werden - bei den Tabs soll ja alles schon drin sein, und mehr als sauber geht nunmal nicht. Zusammen mit dem Pulver werden Gläser auch schön sauber - also nix zu Meckern. Vergleiche mit anderen Marken kann ich nicht anstellen, da ich meine Maschine eigentlich immer mit Produkten einer Marke versorge.

Den Protector muss ich allerdings abwerten - der schleimt nämlich. Von einer Anbringung im oberen Korb sollte man also absehen, denn alles, was sich darunter befindet, läuft Gefahr, mit klebrigem Schleim überzogen zu werden. Beim nächsten Spülgang ging der zwar wieder weg, aber ich finde es immer nervig, wenn ein Glas oder Teller zweimal in die Maschine muss.

Donnerstag, 29. Januar 2015

Der beste Mann der Welt

...ist natürlich meiner, ist doch klar!

Aber mal im Ernst. Gestern, als ich nach Hause kam, hat er gesagt "Guck mal, ob Dir was auffällt."
Och nö. Das ist eine dieser fiesen Fragen, die Frauen normalerweise ihrem Mann stellen, wenn sie vom Friseur kommen. Oder der Mann der Frau, wenn er sich mal wieder rasiert hat.

Jetzt muss ich gestehen, dass ich zu der Sorte Mensch gehöre, denen so etwas schlicht nicht auffällt. Wenn mein Mann sich rasiert, merke ich das meistens erst 2-3 Tage später, wenn der Bart wieder kratzig wird. Vorm Rasieren war er ja weich, und frisch nach dem Rasieren kratzt noch nix...

Ok, also erstmal geschaut. Nee, Rasieren hat er nicht gemeint. "Oben", gab er mir den hilfreichen Tipp. Gut, ich wollte mich eh nach der Arbeit umziehen, also rauf. Ob er die Blätter vom Fikus zusammengefegt hat? Nein. Ob er die Dachfenster geputzt hat? Nein. Kinderzimmer aufgeräumt? Nein, immer noch so unordentlich wie heute früh.

Schlafzimmer? Hm, Bett ist gemacht, aber das würde er ja nicht so anpreisen. Also was dann? Erstmal umziehen. Und dann, als ich wieder aus dem Schlafzimmer rauskam, fiel mein Blick auf vier leere Wäschekörbe. "Du hast die Wäsche eingeräumt!" Hah, ich habs bemerkt!

"Ja. Und was noch?"
Öhm. Mist, jetzt hatte er mich. Nochmal alle Zimmer abgesucht.
"Nee, ich find nix."
"Schau mal im Bügelzimmer. Gleich rechts auf der Couch."
Bügelzimmer? Da war ich doch schon... da war nix... oder? Nee... Das ist ja... da liegt ja... gebügelte, gefaltete Wäsche im Korb!
"Du hast gebügelt?!?"

Anscheinend lag zuviel Fassungslosigkeit in meiner Stimme, jedenfalls kam gleich die Gegenfrage: "Ja, schlimm?"
"Nein, nur... warum?" (Frau halt, muss immer wissen, warum.)
"Mir war halt danach."
"Okay, toll!"

Ich bin immer noch total baff. Da bügelt mir mein Mann einfach die Wäsche weg! Einen ganzen Korb voll. Ok, ohne Hemden und Blusen, aber wir wollen ja mal diese Leistung nicht schmälern, denn er hat ja auch die Hosen gebügelt.  Und deswegen, weil er das eigentlich nie tut - und auch nicht tun muss, normalerweise bügel ich - ist mein Mann der beste Mann der Welt!

Dienstag, 29. April 2014

Utopie im Haushalt

Das Vorhaben, im Urlaub liegen gebliebenen Haushalt aufholen zu wollen ist... utopisch. Gegen mein Chaos ist das vom Kind echt harmlos (falls man es schafft, sie von Messern, Scheren und anderen interessanten Dingen fern zu halten):

Wohnzimmertisch

Und nein, das ist nicht das Urlaubschaos auf dem Wohnzimmertisch. Das ist der ganz normale Wahnsinn. Also eigentlich nur die Unordnung. Wahnsinn wird es erst, wenn eine neugierige Zweijährige versucht, die Handcreme zu essen, mit den Knöpfen spielen will, Karten aus den Zeitschriften reißt oder alles auspackt, was noch eingepackt ist.

Achja, und wir kriegen morgen Besuch. Ich sollte mal anfangen...

Dienstag, 4. März 2014

7 Körbe

Heute habe ich 2 gute und 2 schlechte Nachrichten.

Die guten zuerst:

Ich habe meine Wäschekörbe gefunden. Und es ist saubere Wäsche drin.

Die schlechten Nachrichten:

Es sind 7 Stück. Und es ist Bügelwäsche (überwiegend).

Mein Wäscheturm

Da steht er also, mein Wäscheturm. Meine Arbeit für den heutigen Fernsehabend. Es kommt The Blacklist und ich hoffe, dass es nicht zuuu spannend wird, sonst kann ich dabei keine Wäsche zusammenlegen oder bügeln.

Und dann fehlt nur noch jemand, der alles wieder in die Schränke räumt...

Freitag, 21. Februar 2014

One load a day...

Auf dem FlyLady Flugplan heißt es: "Reboot Laundry (a Load a Day Keeps CHAOS Away)".
Für eine oder zwei Personen fällt vielleicht nicht so viel Wäsche an, dass man wirklich jeden Tag waschen müsste. Aber spätestens mit dem ersten Kind ändert sich das schlagartig. Die Wickelunterlagen, die Lätzchen, die Strampler und Hosen und Pullis, die vollgesabberte Jacke...

Und ja, es hilft gegen das Wäschechaos. Allerdings nur, wenn man den Rat beherzigt, die Wäsche komplett fertig zu machen - bis hin zum Wegräumen in den Schrank. Ansonsten stapelt sich statt der Schmutzwäsche die Bügelwäsche und man hat das Problem nur verlagert. (So geht es mir meistens!)

Aber was ist, wenn man nun die Maschine nicht ganz voll kriegt? Trotzdem waschen? Ist das nicht Wasser- und Energieverschwendung? Oder lieber warten, bis die Maschine voll wird?

Nun, das mit dem Warten habe ich ein paar Mal gemacht. Das Ende vom Lied war dann, dass sich in der Waschküche mehrere Stapel unterschiedlichster Ladungen gesammelt haben - erst ist keiner groß genug für eine volle Maschine, und dann hat man auf einmal wieder zu viel Wäsche.

Also doch lieber jeden (oder fast jeden) Tag waschen. Wenn die Maschine nicht voll wird, finden sich bestimmt ein paar Teile für das Kurzprogramm. Meine Maschine z.B. hat ein 30 Minuten Programm (neuere wohl auch schon eins mit nur 15 Minuten) für wenig und nur leicht verschmutzte Sachen. Ich nehme das ganz gern für meine Stoff-Hosen; die sind fast alle schwarz, dürfen aber deswegen nicht mit in die Feinwäsche der weißen Blusen.

Und damit komm' ich ganz gut zurecht - während die Maschine läuft, kann ich mir den Timer zweimal auf 15 Minuten stellen und z.B. den täglichen Flugplan abarbeiten oder die Spülmaschine ausräumen, saugen oder, oder, oder.

Am nächsten Tag sind dann meist wieder genug Sachen da, um eine volle Ladung Koch- oder Buntwäsche zu machen.

Freitag, 14. Februar 2014

Was ist eine SHE?

Eine "SHE" ist eine "Sidetracked Home Executive"; eine "abgelenkte Hausfrau". Nein, das ist keine wortwörtliche Übersetzung, aber mit diesem Post möchte ich auch lieber ein Beispiel vom lebenden Subjekt zum besten geben. 

Wer die FlyLady-E-Mails zumindest mal überflogen hat, ist sicher das eine oder andere Mal über diesen Begriff gestolpert und hat vielleicht auch ein schönes Beispiel dazu gelesen. Hier ist meins:

Die Gewohnheit des Monats Februar (habit of the month) ist ja "Decluttering for 15 minutes a day" - also 15 Minuten am Tag aufräumen / entrümpeln. Aufräumen klingt für mich viel sympathischer, denn wenn ein Haushalt erstmal "entrümpelt" werden muss, dann ist es höchste Zeit, etwas dagegen zu unternehmen.

Auf der Suche nach Arbeit ging ich in den Keller hinunter. Unser "Lager" sieht zum Fürchten aus, weil da alles schnell-schnell reingestellt wurde, weil ja die anderen Kellerräume noch nicht so weit fertig sind. Also ist das der Raum, der teils "richtig" eingeräumt ist (Weihnachtsdeko z.B.) und teils nur als Zwischenlager dient. 

Da ich vor ein paar Tagen erst wieder Kinderklamotten aussortiert hatte, standen im Flur noch 2 Kartons rum, die ich zu den anderen Klamottenkartons stellen wollte. Das Schrankfach war aber noch nicht richtig eingestellt, also musste ich es erst versetzen, damit ich die Kartons im Schrank unterbringen konnte. Dabei fiel mir auf, dass der Schrank noch gar nicht sauber gemacht war seit dem Einbau. Also nach oben geflitzt, feuchte Allzwecktücher besorgt (meine Geheimwaffe im Haushalt) und den Schrank ausgeräumt, sauber gemacht und wieder eingeräumt. 

Die Klamotten waren ordentlich verstaut. In Pampers-Kartons. Nun ändern die ja alle paar Monate die Packungsgröße (weniger Windeln zum gleichen Preis), und ich stellte fest, dass mir diese Größe ausging, die so gut in unseren Schrank passte. Die neuen waren viel schmaler und länger - und wo ich schon im Keller war, habe ich gleich mal ausprobiert, ob die noch reinpassen. Glück gehabt. Geht noch. 

Auf der Suche nach den leeren Kartons fiel mir ein anderer Karton ins Auge: der MacLaren Rocker (unsere Babywippe). Super! Den hatte ich schon gesucht! Voller Elan schnappt ich mir den Karton und trug ihn zur Treppe, unter der wir die Babywippe versteckt hatten. Hm, so weit so gut, aber wie kriege ich das Teil jetzt da rein?

Nach ein paar Minuten Rumgefummel hatte ich es dann rausgefunden, die Wippe nackig gemacht und ordnungsgemäß im Karton verstaut. Dabei fiel mir jedoch auf, dass ja noch der Spielbügel fehlte. Das Teil, das oben im Kinderzimmer immer in der Spielzeugkiste störte. Und weil ich grad dabei war, wollte ich die Wippe auch komplett und ordentlich verstauen. Sonst würde ich mich jeden Tag, wenn ich den Bügel oder einen der Anhänger gesehen hätte, darüber ärgern, dass die nicht weggeräumt waren.

Der fehlende Spielbügel (komplett)



Also Treppe rauf, Bügel aus dem Kinderzimmer gesucht. Achja, da fehlen ja die Anhänger. Wo sind die nur...? In einer der Spielzeugkisten hatte ich dann einen gefunden. Nebenher habe ich das Kinderzimmer aufgeräumt und das Spielzeug wieder in die Kisten geräumt (wenn ich schon dabei bin). 

Dann habe ich gehofft, einen im Schlafzimmer finden. Achja, da auf der Anrichte! Dabei fiel mir auf, dass der Mülleimer voll war, also den schnell leer gemacht. Dann habe ich den vollen Wäschekorb gesehen und den schnell verräumt. Damit war er leer und ich konnte den Müllbeutel und den Müll aus dem Kinderzimmer da rein tun. (Plus den Spielbügel mit den beiden Anhängern) 

Achja, der Mülleimer braucht ja noch einen neuen Beutel. Ok, jetzt aber runter. Ob der dritte in der Kiste mit dem aussortierten Spielzeug ist? Nein, aber ich habe ihn im Spielhaus gefunden. Jetzt war der Bügel komplett. Bevor ich aber in den Keller ging, habe ich noch den Müll rausgebracht, um gleich den Wäschekorb mit nach unten nehmen zu können. 

Dann den Spielbügel in den Karton, zugemacht und verstaut. In der Wippe lagen aber noch der Sonnenschutz vom Kindersitz, der musste noch weggeräumt werden. Und der Wintereinsatz vom Kinderwagen hatte auch auf der Wippe gelegen, der wurde noch dem Kinderwagen zugeteilt. Hm, der steht auch nur im Weg, der könnte eigentlich in den Keller... Nee, das darf Schatzi machen.

So, was wollte ich eigentlich? Achja, die Wäsche aus dem Keller holen und oben aufhängen...

Donnerstag, 6. Februar 2014

Lang, lang ist's her...

Okee... wir haben mittlerweile 2014 und ich habe eine gefühlte Ewigkeit nichts mehr in mein Blog geschrieben. Erst kam (wie jedes Jahr) Weihnachten so super plötzlich, und dann will der Familiennachwuchs ja auch ein bisschen mit Mama und Papa spielen...

Aber seien wir ehrlich: das sind doch alles nur Ausreden! Das Blog ist einfach inmitten meines chaotischen Lebens untergegangen. Punkt.

Nun gut. Neues Jahr, neues Glück.

Vor ein paar Tagen hat mich eine Bekannte angefixt, indem sie mir hübsch dekorierte Planer gezeigt hat - unter decorating filofax findet man unzählige Beispiele - und die sind alle sooo hübsch! Jedenfalls hat mich das sofort an meiner kreativen Ader erwischt und ich musste unbedingt auch so etwas haben.

Also den alten Planer rausgesucht - ui, da ist ja noch 2011 drin! Wird wohl Zeit für ein neues Kalendarium. Diese kann man sich selbst ausdrucken oder fertig kaufen. Wer nicht so viel Zeit aufbringen möchte, kann fertige bunte Seiten von diversen Designern kaufen - ich habe mich allerdings für die günstige Alternative entschieden und erstmal ein fertiges vom Drogeriemarkt um die Ecke besorgt.

Da ich eher nicht der organisierte Kalendertyp bin, muss sich der Planer jetzt erstmal beweisen - und nächstes Jahr gebe ich dann vielleicht etwas mehr Geld aus. So jedoch habe ich das gesparte Geld in neue Sticker und Washi Tapes investiert und die ersten Februar-Tage damit verbracht, ein paar Kalenderseiten zu dekorieren.

Wenn man sich damit auch Zeit lässt und nicht zu viel auf einmal macht, guckt man auf jeden Fall öfter in den Kalender. Da ich persönlich nicht so viele Termine habe, ist mein Plan, nach und nach die FlyLady-Routinen in den Kalender zu integrieren. Für's erste habe ich mich dazu entschieden, die Essensplanung über den Kalender laufen zu lassen, denn gegessen wird täglich und folglich muss ich auch täglich in den Kalender schauen.

Da sich bei unserer Essensplanung aber ständig etwas ändert, musste ich mir etwas einfallen lassen. Diese kleinen, schmalen Haftnotizen kam mir da gerade recht. Wenn sich etwas ändert, kann ich das Essen einfach auf einen anderen Tag im Kalender kleben.

Planer KW 6

Außerdem trage ich den täglichen FlyLady Flugplan in den Kalender ein, damit ich weiß, was gerade im Haushalt ansteht. Noch ein Grund mehr, um täglich in den Kalender zu schauen - und zur Belohnung gibt es kleine Herzchen oder Sternchen in den Kalender :-))

Montag, 11. Februar 2013

Speisekammer Update I

Unser Verhau von Speisekammer musste dieses Wochenende dran glauben. Peu à peu haben wir ausgeräumt, sauber gemacht, umgeräumt und wieder eingeräumt. Vor allem aber hat mein Mann noch ein kleines, schmales Regal installiert, so dass wir jetzt gefühlt nochmal doppelt so viel unterbringen können.

Mein wichtigstes Projekt war das Umsortieren der Gläser und Konserven. Und der Nudeln. Die hatte mein Mann "irgendwo weiter unten" halb hinter dem Tiefkühlschrank verstaut, aber da seh ich ja nicht, welche wir alle haben. Also habe ich sie wieder zurückgeräumt, in das Regal, wo sie anfangs standen. Nur eine Etage höher.

Dann haben wir den ganzen Krimskrams rausgeschmissen, der irgendwann mal "schnell, schnell" in der Speisekammer gelandet ist (weil da gerade Platz war) und der jetzt keinen Platz mehr hatte. Teils weggeworfen, teils in den Keller umgezogen. Ich habe es sogar zugelassen, dass mein Mann Zeitschriften weggeworfen hat, ohne dass ich nochmal reingeguckt habe. (Vielleicht sollte ich heute Abend noch mal schnell nachgucken...? ;-) )

Das neue Miniregal ist hauptsächlich für Gewürze, die nicht in unsere Schublade passen. Ich weiß auch nicht, aber sobald man über das Pfeffer-Salz-Paprika-Stadium raus ist, scheinen sich die kleinen Gläser und Tuben rasant und eigenständig zu vermehren. Vor allem zu Weihnachten... Aber dafür nehmen sie auch im Sommer wieder rapide ab.

Desweiteren haben wir endlich die Klemmhakenleiste angeschraubt, so dass Schrubber und Mopp nicht mehr in der Ecke rumstehen müssen. Endlich kein Dreck-Eck mehr! Und wieder Platz für die kleine Leiter. Die soll aber auch noch an die Wand gehängt werden.

Fehlen nur noch ein neuer Besen und Handfeger für die Küche. Die sind nämlich in die Waschküche gewandert, damit ich dort den Trocknerflusen den Garaus machen kann. Und warum ausgerechnet der Besen aus der Küche dafür herhalten musste? Weil er Gummiborsten hat! Die sind leichter von Haaren und Flusen zu befreien als normaler Zimmerbesen. Und weil in der Waschküche mehr Flusen rumsausen als in der Küche, war die Besenfrage ganz schnell geklärt.

Foto zur Speisekammer folgt - wir sind zwar weit gekommen, aber die ganzen Backzutatenreste von Weihnachten sind noch nicht sortiert. Wir brauchen wohl noch ein paar Plastikkörbchen oder so, um den ganzen Kleinkram zu sortieren. Früher hab ich mich immer gefragt, wer sowas braucht, jetzt könnte ich ohne nicht mehr Ordnung halten... :-)

Sonntag, 11. November 2012

Bettenwechsel

Es ist so weit - die Sommerdecke ist so dünn geworden, dass ich abends schon den Schneeanzug anziehen musste. Und Wollsocken. Am besten gleich zwei.

Nein, ganz so schlimm war es dann doch nicht, aber viel hätte nicht mehr gefehlt, zumal mein Mann ja nur mit offenem Fenster schlafen kann. Und mittlerweile wird es ja ganz schön frisch nachts. Also haben wir heute früh spontan beschlossen, gleich mal das Bett abzuziehen - denn dann können wir uns abends nicht mehr darum drücken, es neu zu beziehen. Und die Sommerdecken sind auch  gleich in die Wäsche gewandert - die erste dürfte jetzt sogar schon trocken sein.

Dann haben wir die Kaschmirdecken rausgeholt - in Komfortgröße. Extra warm und extra groß. Bringt ja nichts, eine warme Winterdecke zu haben, wenn die an allen Ecken und Enden zu kurz ist. Einmal umdrehen und schon zieht's am Rücken oder der Fuß guckt raus - bei fast schon negativen Temperaturen im Schlafzimmer ist das ungefähr vergleichbar mit einem Eimer Eiswürfel. Nur nicht so feucht. Außer es hat sich schon Tau auf der Decke gebildet...

Jedenfalls ist das Bett jetzt winterfest, frisch bezogen und wartet nur darauf, dass wir es benutzen. Wobei... bei meinem Couchpotato bin ich mir nicht so sicher, ob er es noch bis dahin schafft...

Gute Nacht :-)

Mittwoch, 7. November 2012

Papierkörbe

"Die Basis einer gesunden Ordnung ist ein großer Papierkorb." 
(Kurt Tucholsky)

Und vor allem sollte man ihn benutzen. Bei jedem Umzug habe ich mir gedacht, dass sich unglaubliche Mengen Papier in einem Haushalt ansammeln - und deswegen kämpfe ich tagtäglich gegen jeden noch so kleinen Schnipsel an.

Das Wichtigste ist, die Umschläge zu entfernen. Gerne lässt man ja den Umschlag mit dem Schreiben zusammen liegen - aber der muss gleich sofort weg, falls es nicht einer von den offiziellen gelben ist - aber auf denen ist auch laut und deutlich vermerkt, dass man sie nicht wegwerfen darf. (Ja, ich hatte auch schon die Ehre - dank meiner Versicherung...)

Dann hilft es natürlich auch, einen "Bitte keine Werbung"-Aufkleber am Briefkasten anzubringen - wir haben aber keinen. Also keinen Aufkleber. Mein Mann hat sonst total schlechte Laune, wenn Sonntag früh noch keine Prospekte da sind. Die sollten eigentlich Freitags, spätestens Samstags da sein, aber wir sind ja nicht so anspruchsvoll. Aber wehe, sie sind Sonntag nicht zum Frühstück da! (Da wir keine Zeitungsleser sind, müssen eben die Prospekte herhalten.)
Wenn der Austräger also nicht geschlampt hat, ist das auch gar kein Ding - nach dem Frühstück sind alle durchgeblättert und gleich ins Altpapier aussortiert. Ansonsten liegt so ein lästiger Stapel störend auf dem Esstisch, weil keiner Zeit dafür hat - und wegwerfen ohne reingucken geht ja mal gar nicht.

Kataloge sind auch so eine Quelle von potenziellem Müll. Ich liebe es ja, in den schönen, bunten Katalogen zu blättern - aber manchmal nehmen sie echt überhand. Da kommt der Halbjahres-Katalog, dann ein Saison-Katalog und eine Spezial-Auswahl zu besonderen Anlässen wie Weihnachten. Da hilft nur eins: Abbestellen. Oder eine rigorose Wegwerfpolitik. Diese abgespeckten Sonderkataloge müssen nach dem ersten Durchblättern das Haus wieder verlassen, nur die All-inclusive-Brocken dürfen bleiben und werden halbjährlich ersetzt. Außer der Ikea-Katalog, der darf ein ganzes Jahr bleiben.

Was mir mehr Schwierigkeiten macht, sind die Zeitschriften. Z.B. diese leckeren Rezepte - ganz schwer. Mir hilft da das Etappenwegwerfen. Erst wird die Zeitung gefleddert, und etwas später werden die ausgesuchten Rezepte noch einmal sortiert, bevor sie endgültig in den Rezepte-Sammelordner wandern. Denn auch wenn mir das schönste Foto das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt, heißt das nicht, dass ich dieses Rezept jemals kochen werden. Ergo ist es nur Ballast: weg damit!

Und was den restlichen Müll angeht: Jedes Zimmer sollte einen haben. Einen Papierkorb. Am besten mit Tüte. Und gleich drei in der Küche, für die Mülltrennung. Dann noch einen Korb für das Altglas. Einen in der Waschküche - für die Fusseln aus dem Trockner oder gelochte Socken. Einen im Wohnzimmer, für das Eispapier. Und einen im Bad - für alles, was nicht ins Klo gehört. Einer im Schlafzimmer, für die Rotzfahnen, die sich bei einer Erkältung exponentiell vermehren.

Jeder Papierkorb sorgt dafür, dass auch der Müll einen Platz bekommt - und verhindert so, dass er stattdessen da rumliegt, wo wir ihn nicht haben wollen. Jetzt müssten nur noch die Staubmäuse von selbst den Weg hinein finden...


Donnerstag, 18. Oktober 2012

Wäschewaschen leicht gemacht

Was tun, wenn dank Nachwuchs der Wäscheberg immer größer wird, aber der Mann sich nicht an die Maschine traut? (Und die eigenen Arbeitszeiten auch nicht hilfreich sind?)

Zuerst einmal ist eine Waschmaschine mit Zeitvorwahl unheimlich hilfreich. Und der Wetterbericht. Bei schönem Wetter für den nächsten Tag wird die Maschine so eingestellt, dass sie mit dem Wecker fertig wird.  Eventuell muss der Wecker dann noch 15 min eher gestellt werden, aber dann reicht die Zeit noch, um die nasse Wäsche schnell rauszuhängen, falls man den Mann nicht dazu überreden kann. (Und wenn doch: auf keinen Fall kritisieren, sonst macht er das nie wieder!)

Bei schlechtem Wetter hilft nur: auf besseres Wetter warten oder "Trocknerwäsche" machen. (Wenn Trockner vorhanden.) Unter der Woche bei uns immer noch die beste Lösung. Gleich nach der Arbeit Waschmaschine einschalten und danach gleich in den Trockner mit der Wäsche. Spätestens vorm Schlafengehen mit Zeitvorwahl, dass die Wäsche zum Frühstück fertig ist. So kann man sie noch warm zusammenlegen.

Und ohne Trockner? Oder bei Wäsche, die nicht in den Trockner darf? Naja, dann hoffen wir mal auf gutes Wetter am Wochenende. Über Nacht waschen und gleich morgens noch ein, zwei Ladungen hinterher, damit alles bis Abends trocken ist. Im Herbst wird es schnell dunkel und früh wieder feucht, da sollte man die Wäsche 1-2 Stunden vor der Dämmerung wieder abnehmen, sonst kann sie gleich hängen bleiben.

Alternativ bieten sich Dachboden oder Keller an, aber ich habe festgestellt, dass die Wäsche im Keller auch nach einem Tag noch feucht ist. Dann kommt sie entweder kurz in den Trockner (Zeitprogramm oder Mix) oder in einen beheizten, regelmäßig gelüfteten Raum (zu hohe Luftfeuchtigkeit kann zu unerwünschtem Pilzwuchs führen). Ich hoffe jedoch noch immer darauf, dass die Heizung im Keller vorm Winter angeschlossen wird, dann sollte die Wäsche auch wieder trocken werden.